US-Wahl: Bitcoin als Zünglein an der Wage?

Donald Trump erklärte noch im Januar, dass es mit ihm als US-Präsidenten kein digitales Zentralbankengeld (CBDC) geben würde. Das war vielleicht schon ein erster Hinweis auf einen Sinneswandel, denn bislang war Trump nicht als Fan freier Kryptowährungen bekannt.

Krypto-Investor Mark Cuban kritisierte die Biden Administration für ihren harten Kurs gegen Bitcoin und glaubt offenbar, dass Donald Trump die Chance nutzen wird, die Biden ihm auf dem Silbertablett präsentiert hat.

Wenn auch die Kryptogemeinde ihre Wahlentscheidung davon abhängig macht, welcher Kandidat mehr Regulierung anstrebt, spielt das Thema für die meisten Wähler sicher keine so große Rolle. Das sieht man auch im Bitcoinblog so.

Dennoch werden Kryptowährungen immer wichtiger, am Beispiel China aber wird deutlich, wie umfassend Handel und Besitz kontrolliert werden können – dort ist seit 2021 das Mining und der Besitz verboten. Dennoch haben viele chinesische Investoren auf dem Festland offenbar Wege gefunden, die Gesetze zu umgehen und im Ausland zu handeln, berichtet btc-echo. Laut NZZ ist China immer noch der viertgrößte Marktplatz für Kryptowährungen.

Die USA wären demnach wirtschaftspolitisch besser beraten, wenn sie das chinesische Kryptoverbot für ihre Zwecke benutzen würden, als es den Chinesen gleich zu tun.


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