Nahaufnahme eines Computermonitors mit stark fallendem roten Kurschart
Bitcoin steht weiterhin unter deutlichem Verkaufsdruck. Symbolfoto.

Bitcoin unter Druck: Marc Friedrich sieht Panik – und eine historische Kaufchance

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Der Finanzexperte und YouTuber Marc Friedrich hält den aktuellen Absturz des Bitcoin-Kurses nicht für das Ende der Kryptowährung, sondern für eine mögliche Kaufgelegenheit. In einem aktuellen Video analysiert er die jüngsten Kursverluste, ETF-Abflüsse und die Diskussionen rund um den Großinvestor Michael Saylor.

Nach Friedrichs Einschätzung befindet sich Bitcoin seit Ende 2025 in einem Bärenmarkt. Der Kurs sei zuletzt zeitweise unter 60.000 US-Dollar gefallen, während die Stimmung unter Anlegern auf einem Tiefpunkt angekommen sei. Als Hinweise nennt er extreme Angstwerte bei Marktindikatoren, massive Verkäufe kurzfristiger Anleger und ein stark gesunkenes Interesse in den Suchmaschinen.

Besonders kritisch betrachtet Friedrich die Berichterstattung über die Bitcoin-ETFs. Zwar sei deren Gesamtwert deutlich gefallen, die tatsächlichen Bestände hätten sich jedoch nur vergleichsweise gering reduziert. Viele Schlagzeilen würden daher vor allem den Preisverfall widerspiegeln und nicht zwangsläufig einen massenhaften Ausstieg institutioneller Investoren.

Auch die Aufregung um Michael Saylor hält Friedrich für überzogen. Nachdem bekannt wurde, dass dessen Unternehmen Strategy erstmals Bitcoin verkauft hatte, sei in sozialen Netzwerken sofort über Liquidationen und einen möglichen Zusammenbruch spekuliert worden. Tatsächlich habe es sich lediglich um 32 Bitcoin gehandelt, während das Unternehmen weiterhin Hunderttausende Bitcoin halte und anschließend sogar weitere Bestände aufgestockt habe.

Charttechnisch verweist Friedrich auf den 200-Wochen-Durchschnitt sowie den sogenannten „Realized Price“ als wichtige Unterstützungszonen. Kurse um 60.000 US-Dollar betrachtet er bereits als interessant, während ein Rückgang in Richtung 50.000 bis 55.000 US-Dollar seiner Ansicht nach eine besonders attraktive Einstiegsgelegenheit darstellen könnte.

Für die kommenden Monate erwartet Friedrich eine Fortsetzung der Bodenbildungsphase. Der finale Tiefpunkt des aktuellen Bitcoin-Zyklus könnte nach seiner Einschätzung erst im vierten Quartal erreicht werden. Trotz der aktuellen Schwäche bleibt er langfristig optimistisch und sieht in Bitcoin weiterhin einen Schutz gegen Inflation und die expansive Geldpolitik der Zentralbanken.

Quelle: Video „Bitcoin-CRASH, ETF-Abflüsse: Worauf es jetzt wirklich ankommt“ von Marc Friedrich.

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